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Wie funktioniert die Pferdevermittlung

Bei der Pferdevermittlung geht es nicht viel anders zu als bei der Hunde-und Katzenvermittlung. Es werden ausführliche Vermittlungsgespräche geführt. Bei den Pferden ist es ganz wichtig, dass künftiger Besitzer und zu vermittelndes Pferd miteinander arbeiten und sich kennenlernen, bevor es zur Übergabe kommt. Es wird eine Vorkontrolle der Stallungen gemacht wo das Pferd künftig untergebracht wird und ein Schutzvertrag zwischen DUO-HORSEs und dem neuen Besitzer abgeschlossen. Mit der Übergabe des Pferdes ist eine Schutzgebühr verbunden, die vollständig in den Tierschutz zurück fließt.

JIMMY kann nun vermittelt werden, dank Karen 

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Gitano kam im April 2007 zu mir. Eigentlich hatte ich nicht vor noch ein weiteres Pferd aufzunehmen.

Vor einem Jahr hatte ich schon 3 Miniponys von DUO als Gesellschaft für meinen spanischen Hengst in meinen Stall geholt.

Aber als ich das völlig abgemagerte Pferd das erste mal sah, wie es zitternd vor Kälte im strömenden Regen auf einer schlammigen Koppel stand, kamen mir Zweifel an meiner Standhaftigkeit. Ich wusste, das dieses Pferd zunächst keine Chancen hatte einen guten Besitzer zu finden: 6 Jahre alt, schlecht geritten, kopfscheu, die Trense verweigernd, völlig abgestumpft und ohne Interesse an dem Menschen, dazu hochgradige Bewegungsstörungen, wahrscheinlich durch zu lange enge Boxenhaltung und vom Aussehen einem mageren Esel ähnlicher als einem Pferd. Das konnte nur schlecht für ihn enden. Als der Regen nach 3 Tagen immer noch nicht aufhörte ,holte ich ihn kurz entschlossen ab und taufte ihn auf Jimmy the Slimmy um.

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Die erste Zeit liess ich ihn auf seiner Koppel völlig in Ruhe. Durch gutes Futter und die Gesellschaft der bewegungsfreudigen Ponys taute er langsam auf, er fing an zu spielen und zu rennen und seine Augen bekamen wieder Glanz. Nach 3 Monaten war er wieder ein gut bemuskeltes Pferd, das mir fröhlich entgegen wieherte, wenn er mich um die Ecke kommen sah.

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Jetzt erst war er bereit sich auf die Arbeit mit dem Menschen einzulassen. Da ich wusste, das alles was er bisher gelernt hatte in ihm nur Widerstand hervorgerufen hatte, begann ich ganz von vorne, so als wenn er ein völlig rohes Pferd wäre. Ein erstes Join Up zeigte mir, das ich es mit einem sehr dominanten Tier zu tun hatte,

Nach 1 Woche Bodenarbeit akzeptierte er das Gebiss. Beim Longieren zeigte er seltsame Abwehrbewegungen, indem er den Kopf bei jedem Schritt Richtung Sattel warf. Ich liess ihn schneller laufen, wenn er den Kopf warf und belohnte ihn mit ruhiger Stimme, wenn er es nicht tat. Schon nach 2 Tagen hatte er es begriffen und verfiel in den nächsten Wochen nur noch ab und zu in das alte Abwehrmuster. Er hatte schnell verstanden, das es sich lohnt mitzuarbeiten und erwies sich als eifriges, ausdauerndes, bewegungsfreudiges Pferd. Sein Selbstbewusstsein verlangt mir täglich einen ruhigen und sehr konsequenten Umgang mit ihm ab. Nur so respektiert er mich. Heute bin ich dabei ihn einzureiten und freue mich schon auf die ersten Ausritte mit ihm. Vielleicht findet sich ja bald eine Interessentin in deren Leben Jimmy zum alleinigen Zentrum wird.

 

 

 

 

 

 
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