|
|
|
Zerquetschte Finken - Zurück in die Steinzeit In Frankreich dürfen seit November 2005 wieder Tausende Singvögel unter Steinplatten gefangen, zerquetscht und anschließend verspeist werden.
Die dafür auf den Kalkplateaus östlich von Avignon aufgebauten Fanganlagen zählen zum Brutalsten, was das Arsenal der Zugvogeljäger hergibt: Eine kiloschwere Steinplatte, die mit einer Konstruktion aus kleinen Stöckchen aufgestellt und mit frischen Wacholderbeeren beködert wird. Vögel, die die Beeren fressen wollen, berühren die Stöckchen und werden unter der herabfallenden Platte begraben. Opfer dieser im wahren Sinne des Wortes steinzeitlichen Jagdmethode sind vor allem Drosseln, Rotkehlchen, Pieper und Finken. Die Verwendung der wahllos tötenden Quetschfallen (frz.: „Tendelles“) war bisher überall streng verboten - ohne Not hat die französische Umweltministerin Nelly Olin im November 2005 die Fallen in den Départements Lozère und Aveyron wieder erlaubt. Tierschürtzer vermuten, daß die Vogelfänger zwischen 75.000 und 125.000 der brutalen Tendelles auf den Hochplateaus des südlichen Zentralmassivs aufstellen und so mehr als 50.000 Singvögel erbeuten.
  Das Komitee gegen den Vogelmord hat bereits im Februar 2006 bei der EU gegen die tierquälerische Jagd protestiert. Im Rahmen einer Umweltbeschwerde wurde die Kommission aufgefordert, von der Pariser Regierung umgehend ein Verbot der tendelles zu verlangen. Parallel dazu haben die Vogelschützer im September 2006 eine Protestaktion an Frankreichs Umweltministerin Nelly Olin gestartet. Sie können von der Homepage des Komitees (www.komitee.de) eine vorgefertigte Protestmail nach Paris schicken oder über die Bestellseite kostenlos Protestpostkarten anfordern. Auf dem Rücken der Pferde...
So heißt es in einem ursprünglich arabischen Sprichwort, liegt das Glück dieser Erde. Den Spruch kennt eigentlich jeder. Wussten Sie, lieber Tierfreund aber, dass das Pferd nach dem Gesetz, insbesondere nach dem Arzneimittelgesetz (AMG), lediglich den „Lebensmitteltieren" zuzuordnen ist? Kein Wort darin von menschlichen Glücksgefühlen hoch zu Ross, nirgendwo auch nur eine Spur von reiterlichen Emotionen: Das Pferd ist ein Schlachttier! Es gibt inzwischen zwar den sogenannten „Equidenpass", in dem der Eigentümer eines Pferdes eine Erklärung darüber abgeben kann, dass er sein Pferd doch eher als Sport- und Freizeitpartner ansieht, dessen europäisch rechtsgültige Einführung steckt aber derzeit noch in sehr fadenscheinigen Lobby-Kinderschuhen. Niemand weiß so recht, ob zukünftig ein Pferd ähnlich wie Hund und Katze im Krankheitsfall freien Zugang zu allen denkbaren medikamentösen Therapieformen haben wird. Ist soviel Missachtung eines für den Menschen nützlichen Haustieres tatsächlich nur ein skandalöser Zufall? Die Realität belehrt uns eines besseren: Kein domestiziertes Tier wird vom Menschen so zwiespältig nach Leistung qualifiziert wie das Pferd. Jung, vielversprechend, im Sinne des Menschen leistungsfähig, kann es Kult-Status erreichen. Alt, verbraucht und mit körperlichen Defekten behaftet, ist es gerade noch seinen Schlachtpreis wert. Oder um es noch drastischer auszudrücken: Auch der heute hoch geehrte Champion wird eines Tages mit großer Wahrscheinlichkeit sein Leben im Schlachthaus beenden müssen. Viele Eigentümer wird nichts davon abhalten können, auf den Schlachtkörper-Erlös von zumeist weniger als 500,- Euro zu verzichten. Die Fälle aus meiner langjährigen Pferdepraxis, in denen ich ein Pferd durch Euthanasie nicht nur um sein Leben, sondern auch um seine Zukunft als Sauerbraten oder Salami brachte, kann ich an den Fingern einer Hand abzählen. Stellte sich heraus, dass das Sport- und Freizeitgerät Pferd irreparabel nutzungsuntauglich war, führte doch sein Weg unweigerlich auf den Schlachthof. Im günstigsten Fall begleitet ihn sein ehemaliger Besitzer mit Sondertermin zum Bolzenschuss ins nächstgelegene Schlachthaus. Oft genug bedarf es selbst dann noch eines Sackes über dem Kopf des Tieres: Zu penetrant ist für die empfindlichen Nüstern des Pferdes der Geruch nach Blut und Angstschweiß der anderen Schlachttiere. Ist das Gehirn des Pferdes auch nur klein, und der Schuss des Bolzenapparates nicht immer ein hundertprozentiger Treffer, so geht es doch unter den kritischen Augen der dem Pferd vertrauten Begleitperson zumeist schnell. Findet die Übergabe des Todeskandidaten aber auf dem Hof des Verkäufers statt, ist das, was das Pferd danach erwartet, ungleich strapaziöser. Wer weiß schon, ob das Tier tatsächlich am nächstgelegenen Schlachthof sofort getötet wird. Das „Aus den Augen, aus dem Sinn" der ehemaligen Eigentümer bedeutet oft genug einen langen zermürbenden Transport, eine quälende, für das Pferd nervenaufreibende „Zwischenlagerung" inmitten fremder, nicht minder unruhiger Leidensgenossen oder womöglich sogar noch eine „Zwischennutzung", bevor es dann endgültig sein Ende unter den Händen eines Kopfschlächters findet. Zwischennutzungen gibt es so viele wie es Verbindungen zwischen Viehhändlern und diversen Interessenten für equide Ausschussware gibt. Da gibt es die Galopper und Traber, die, weil nicht leistungsfähig genug, aus den Boxen der Rennstallbesitzer über den Viehhändler den Weg in private Stallungen finden. Oft genug mit „Beinfehlern" infolge der einseitigen Überbelastungen unzähliger Trainingsstunden und Rennen behaftet und nur durch Nervenschnitte operativ schmerzfrei gemacht, haben sie hier und da das Glück, noch für ein paar Jahre den Wunsch einzelner nach einem eigenen Pferd für kleines Geld zu befriedigen. Diesen Pferden geht es noch vergleichsweise gut, denke ich an die vielen Pferde, die ihren Tod in der Anatomie und Chirurgie Tierärztlicher Hochschulen finden. Während meines Studiums waren es oft genug sogar gesunde Pferde, die klein, struppig und unansehnlich wie sie nun einmal von Natur aus waren, nach einem langen Weg aus dem Osten und Südosten Europas mit hängenden Köpfen geduldig auf ihr Schicksal „im Dienste der Wissenschaft" warteten. Und dann gibt es da noch sogar eine karnevalistische Variation zum Thema „Zwischennutzung". Alles, was als Schlachtpferd noch so eben laufen kann, wird tagelang gehortet, um anlässlich der „närrischen" Umzüge von schmucken Pseudosoldaten ein letztes Mal durch das Inferno des Straßenkarnevals geritten zu werden. Bis über beide angstvoll nach hinten gerichteten Ohren mit Beruhigungsmittel vollgepumpt ziehen sie schleppenden Hufes von Sporen wach gehalten durch die lachende, grölende Menge. Scheuklappen verhindern notdürftig die auf Flucht konzentrierte Orientierung des Pferdes. Welche Qualen müssen die Pferde aushalten, an deren Brustkorb links und rechts große Beckentrommeln gedroschen werden? Denn all diese Pferde haben im Gegensatz zu den Polizeipferden nicht einmal im Ansatz ein entsprechendes Training hinter sich gebracht. Und selbst die brauchen hier und da eine kleine Prise Sedativum. Kein Pferdebesitzer würde das seinem Sportgerät zumuten. Bei einem Schlachtpferd kommt’s nicht mehr drauf an, oder? Ob die Schlachtpferde vielleicht in diesen Augenblicken größter Qual noch zurückdenken an ihre guten Tage? Tage, an denen sie über weitläufige Koppeln vor Übermut buckelnd ohne zweibeinige Last im Rücken galoppieren konnten. Tage, an denen sie als Gefährten des Menschen noch so erfolgreich waren, dass man ihnen so manche Eskapade verzieh. So erinnere ich mich mit großem Vergnügen an eine „Fuchs"-Jagd in der Heide. Es hatte noch Stunden zuvor wie aus Eimern geregnet. Große Pfützen bedeckten den Sammelplatz, von dem aus die Jagd gestartet werden sollte. Jetzt schien die wärmende Sonne eines Spätsommertags. Ein Pferd hatte sich offensichtlich in den Kopf gesetzt, ein ausgedehntes Fußbad zu nehmen. Immer wieder steuerte es samt rot-weiß livriertem Reitersmann im Sattel eine große Pfütze an. Einmal, zweimal gelang es dem Reiter noch das Pferd von seinem Vorhaben abzuhalten, aber dann stand es doch mittendrin. Schnaubend vor Freude, so schien es, spritzte es sich immer wieder mit den Vorderhufen das Wasser unter den Bauch ... und die bis dahin untadelig weiße Hose des Menschen. Alle Umstehenden johlten aus purer Häme. Aber der wackere Reitersmann nahm es gelassen: Er ließ das Tier gewähren. Es war zwar, wie man es im Fachjargon auszudrücken pflegt, eine „Stätigkeit". Aber wer kann es einem Lebewesen schon verdenken, wenn es sich hier und da „trotz ordnungsgemäßem und angemessenem Gebrauch bewusst widersetzt" (Definition nach Köhler und Kraft, 1984)? Wie viele Pferde werden denn tatsächlich heute zwar per Definition ordnungsgemäß aber dennoch nicht artgerecht gehalten? Sind die Schimmel des Hochzeitskutschenunternehmers in einem Innenhof des Stadtzentrums von Köln der falschen Romantik wegen angemessen gehalten? Oder entspricht der Reitstall im Industriegebiet mit seinen schlammigen Kleinstausläufen und seinen zugigen Boxen den natürlichen Ansprüchen des Steppentiers Pferd? Ist die Einzelhaltung von Pferden, die aus Zeitmangel nur an den Wochenenden in der Enge einer Reithalle Dressur geritten werden, ordnungsgemäß? Nein, denn es geht den Pferden viel zu oft nicht viel besser als den übrigen sportlichen Zubehörteilen des Menschen. Braucht man sie nicht, stehen sie herum. Aber wehe denn, es gilt ein Turnier zu bestreiten. Dann wird geschniegelt und gestriegelt, gehätschelt und getätschelt ... bis zur nächsten unangemessen langen „Stallruhe". Wen kann es da wundern, dass sich so manches, aus der Sicht des Menschen unerwünschtes Verhalten einstellt? Gibt es doch kaum einen kommerziellen Reitstall, in dem nicht wenigstens ein „Kopper", ein „Weber" oder ein „Barrenwetzer" steht. „Kopper", „Weber" und ein „Barrenwetzer" sind Pferde, welche Zwangshandlungen zeigen, die entweder unmittelbar als Reaktion auf Vernachlässigung oder mangels anderweitiger Beschäftigung als Nachahmung auftreten. So schlucken die Pferde beim „Koppen“ unter zurückziehen des Kehlkopfes mittels der langen Halsmuskulatur mit oder ohne Geräusche Luft. Meistenteils setzen sie zu diesem Zweck die oberen Vorderzähne auf ein waagerechtes Teil der Stalleinrichtung (Aufsatzkopper). Es geht aber auch ohne (Freikopper). Das abgeschluckte Gas führt zu Koliken etc. Beim „Weben“ steht das Pferd mit leicht gespreizten Vorderbeinen und pendelt mit Kopf und Hals rhythmisch von einer Seite zur anderen. Es vollzieht also eine stereotype Bewegung, wie die Elefanten im Zoo.
Dass es auch anders geht, führten mir viele Jahre die Kinder eines Reiterhofes für „pädagogisches Reiten" vor Augen. Gleichgültig ob Contergan-Behinderung, Hyperaktivität oder pubertärer Starrsinn, all die Kinder, denen ihre Eltern das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde ermöglichten, lebten in einer entscheidenden Phase ihres Lebens mit ungewöhnlicher Beharrlichkeit ein nahezu symbiotisches Kind-Pferd-Verhältnis zu Gunsten beider Seiten. „Rosi", eine Pony-Stute, starb vor wenigen Jahren unter den Tränen ihrer Besitzerin im Alter von fast 35 Jahren einen sanften Tod per Injektion. Ihre Besitzerin, ein Contergan-Opfer, betreibt heute ebenfalls einen Reiterhof für körperlich und geistig behinderte Kinder. Hier hat sich auf wunderbare Weise ein Kreis geschlossen. Halfen Pferde dereinst Weltreiche zu gründen, zu erhalten und zu zerstören, so sehe ich heute vor allem in der Pferdehaltung den Sinn, Menschen erfolgreich zu Verantwortung und Mitgefühl für alle ihn umgebenden Lebensformen einzustimmen. Damit das Pferd, für den Fall, dass es im Laufe seiner weiteren Evolution doch noch das Sprechen lernt, sagen kann: Das Glück der Erde ist an der Seite des Menschen ... und als Gegenleistung lasse ich ihn auch „ordnungsgemäß und angemessen" auf mir reiten.
Ein letzter Liebesdienst
Kein Pferd sollte auf dem Schlachthof sterben müssen. Für diejenigen, die ein Pferd „einschläfern“ lassen müssen, hier noch ein wichtiger Hinweis: Es gibt bei der Euthanasie von Pferden Horrorgeschichten der schlimmsten Art, die leider oft der Wahrheit entsprechen: Todeskämpfe, die Alpträumen in nichts nachstehen. Der Horror hat einen Namen: T61. T 61 ist ohne Prämedikation (am besten Vollnarkose) ein Höllenzeug und führt zu einem qualvollen minutenlangem Erstickungstod durch Lähmung. Das Mittel der Wahl sollte ein Barbiturat sein, z.B. „EUTHA 77", das ein Einschlafen des Pferdes wie bei einer Narkose ermöglicht und das Tier durch einen Herzstillstand friedlich sterben lässt. Wichtig ist, dass die Injektionsnadel nicht herausrutschen kann. Bei Pferden, die Angst vor dem Tierarzt haben - oder vor dem Spritzen, sollte vorher eine hohe Dosis eines Sedierungsmittels verabreicht werden.
Bei allen professionell betriebenen Pferdesportarten ist es üblich, dass dem Sieger erhebliche Geldpreise winken. Mit jedem Sieg wird das Pferd für seinen Besitzer wertvoller. So wurden auf der diesjährigen Equitana, der Weltmesse des Pferdesports, Pferde zu Summen von 100 000,- Euro versteigert. Unter diesem Aspekt verwundert es nicht, dass in vielen Fällen die Pferde über die Leistungsgrenze hinaus gefordert werden. Im Folgenden sollen die tierschutzrelevanten Aspekte der einzelnen Pferdesportarten erklärt werden: Galopp- und Trabrennsport: Beide Sportarten lassen sich als „Kinderarbeit“ bezeichnen, da sowohl die Galopper als auch die Traber schon im Alter von ein bis maximal zwei Jahren auf den Rennbahnen trainiert werden. Da beim Pferd die Ausbildung des Knochenbaues erst mit vier Jahren abgeschlossen ist, hat der frühzeitige Einsatz sehr oft negative gesundheitliche Folgen. Meist enden die Pferde bereits im Alter von vier Jahren beim Schlachter. Dressur: Die Belastungen, denen die Pferde bei der Bewältigung der Dressur ausgesetzt sind, können zu Schäden am Bewegungsapparat führen. Durch das Reiten im Parcours werden Bänder, Sehnen und Gelenke überlastet. Die Dressur stellt hohe Anforderungen an die Disziplin von Pferd und Reiter, ob das dem Naturel eines Pferdes entspricht, erscheint fraglich. Military: Military ist eine Kombination aus Dressur, Vielseitigkeitsprüfung und Springen in schwierigem Gelände. In vielen Fällen werden die Pferde bis zur völligen Erschöpfung und darüber hinaus geritten. Traurigen Bekanntheitsgrad haben die spektakuläre Stürze und die häufigen schweren und mitunter tödlichen Verletzungen von Pferden und Reitern. Westernreiten/ Polo: Western- und Polopferde werden ebenfalls sehr jung in Turnieren eingesetzt und werden durch dauerndes Angaloppieren, scharfe Wendungen und Stoppen aus hohem Tempo schnell „verschlissen“. Springreiten: Das Springreiten entspricht nicht der Natur des Pferdes und bedeutet erheblichen Stress für das Tier. Es ist selten, dass Pferde freiwillig über Hindernisse springen, denn als „Fluchttiere“ würden sie Hindernissen instinktiv ausweichen. Zudem sind viele Trainingsmethoden in Verruf gekommen – die natürlich nicht öffentlich gezeigt werden. Unter der Hand spricht man von dem Einsatz von Eisenstangen, damit die Tiere höher springen, von Nägeln bzw. Reißzwecken, die in den Beinschutz (Gamaschen) der Pferde eingesetzt werden und von Medikamentengaben, die die Schmerzempfindlichkeit herabsenken, so dass die Tier trotz Verletzungen und Schmerzen funktionieren. Auch der Vorwurf des Dopings wird im Pferdesport in vielen Fällen berechtigt erhoben.
Leitlinie Pferdehaltung & Pferde im Sport
Seitens des Bundeslandwirtschaftsministeriums wurden sowohl Leitlinien für den Tierschutz im Pferdesport als auch zur Beurteilung der Pferdehaltung herausgegeben. Beide Texte können Sie auf unserer Homepage unter www.etn-bonn.de abrufen. In den Leitlinien zur Pferdehaltung wird explizit ausgeführt, dass Auslauf und Bewegung der Pferde und ein Leben im Sozialverband, sprich der Kontakt zu Artgenossen zu einem artgerechten Leben notwendig sind. Eine dauerhafte Ständer- und Anbindehaltung von Pferden wird als tierschutzwidrig angesehen. Die Anbindehaltung von Pferden ist leider jedoch bislang nur in Hessen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern verboten – bei den zwei Letzteren mit Übergangsfristen bis März 2004. Es bleibt abzuwarten, wann sich die übrigen Bundesländer dem Verbot der Dauerhaltung von Pferden in Anbindung anschließen werden.
Pferde und Tierschutz ist ein Thema, das viele Facetten hat und nicht minder viele Seiten füllen könnte. Unzählige Einzelschicksale könnten hier ihren Platz finden: Pferde, die vollkommen ausgemergelt und verwahrlost nach langen Bemühungen endlich seitens der Behörden beschlagnahmt wurden und dann auf den Gnadenhöfen unserer Partner ein neues Zuhause fanden oder auch die Pferde, die Dank der Mitglieder und Spender des ETN, vom Schlachter freigekauft werden konnten. Aber leider ist die Anzahl derer, die nicht gerettet werden können noch viel größer. In der nächsten Ausgabe möchten wir Ihnen von einer speziellen Pferderasse und dem damit verbundenen Skandal berichten. Es geht um das Schicksal der Haflinger: Tausende Fohlen enden jedes Jahr im Schlachthaus.
Partnerschaft oder Ausbeutung? Das Glück dieser Erde liegt für Pferde selten an der Seite eines Menschen… Erschütternde Bilder dokumentieren das Leid der Schlachtpferde, die mehr als 60 Stunden ohne Wasser und Futter unterwegs zu ihren Henkern sind. Den meisten „Reitpferden“ steht ebenfalls dieses Schicksal bevor: Endstation Schlachthof!
Text: aus Respektiere (ETN) Wir danken unserem Kooperationspartner , dem Europäischen Tier- und Naturschutz e.V. www.etn-bonn.de , daß uns der vorangegangene Text für unsere Homepage zur Verfügung gestellt wurde.
|
|
|
|