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FRIEDLICHES WALLACHLEBEN
Daß es nicht leicht ist einen Hengst zu halten weiß jeder Pferdekenner. Nun waren gleich zwei der Pferde, die wir retteten ehemalige Deckhengste.
Brill, der Traber  und Jerry, ein Spanier mit guten Manieren. 
Jerry in seinem alten Verließ Da beide in einem sehr schlechten Ernährungs- und Gesundheitszustand waren als sie zu uns kamen, mussten sie erst aufgebaut werden, bevor sie für die Operation bereit waren. Da Brill schon 18 Jahre alt ist, war es natürlich ein Risiko ihn überhaupt noch zu kastrieren, doch er steckte es besser weg als so manch anderer. 
 
Und als die beiden Wallache nach einigen Monaten soweit waren, dass sie mit anderen Pferden zusammen stehen konnten, wussten wir, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Auch diese Pferde sollten endlich die die Möglichkeit bekommen entspannt mit ihren Artgenossen auf der Weide zu stehen. Zu fühlen was es heißt im Herdenverband zu leben, anstatt isoliert in abgesicherten Boxen oder Ausläufen ruhelos hin und her zu laufen. Stresslos Körperkontakt mit anderen Pferden haben. Mal hier knabbern und mal dort Fellpflege betreiben. Beide Tiere sehen jetzt wunderbar gesund aus, stehen in Harmonie mit anderen Pferden zusammen und und sind für ihre neuen Besitzer leichter zu händeln.  Brill hat sogar seine eigene Stute.    |